Das ASUS-Line-up entschlüsselt: Warum die Auswahl so schwer fällt
Wer heute einen asus gaming laptop sucht, starrt im Shop oft auf eine Wand aus kryptischen Buchstaben und Zahlen. ASUS hat über die Jahre ein massives Produktportfolio aufgebaut, das vom ultramobilen 13-Zoll-Convertible bis zum 18-Zoll-Desktop-Ersatz reicht. Diese schiere Auswahl ist ein Segen für Spezialisten, aber ein Albtraum für alle, die einfach nur wissen wollen, welches Gerät die beste Framerate für ihr Geld liefert. Die wichtigste Weichenstellung triffst du direkt zu Beginn: Du musst dich zwischen der robusten TUF-Serie und dem Premium-Label Republic of Gamers entscheiden. Beide bedienen völlig unterschiedliche Budgets und Hardware-Philosophien.
TUF vs. ROG: Die grundlegende Entscheidung
ASUS stuft die TUF-Modelle explizit als Mainstream-Segment ein. Die Abkürzung steht für The Ultimate Force, was sich in einem robusteren Chassis mit Military-Anleihen niederschlägt. ASUS gibt an, diese Laptops nach dem Standard MIL-STD-810H zu testen. Laut einem offiziellen ASUS-Leitfaden durchlaufen die Consumer-Notebooks dabei bis zu 26 Prozeduren, darunter Tests zu Vibration und extremen Temperaturen.
Das Republic of Gamers Label richtet sich hingegen an Enthusiasten, E-Sportler und Creator, die keine Kompromisse bei der Hardware machen wollen. Ein gaming laptop by asus mit dem ROG-Logo bietet aufwendigere Kühlsysteme, hellere Displays und Gehäuse, die oft mit RGB-Lightbars und Aluminium-Elementen überzogen sind. Die ROG-Familie spaltet sich wiederum in drei Sub-Kategorien auf: Die massiven Strix-Modelle für maximale Dauerleistung, die schlanken Zephyrus-Geräte für Portabilität und die experimentellen Flow-Tablets.
Hinweis: MIL‑STD‑810H bedeutet: definierte Tests nach Standard – kein Freifahrtschein für harte Stürze im Alltag. Lies die Testmethodik im ASUS‑FAQ, um Erwartungen zu kalibrieren.
ASUS Gaming-Serien im Schnellcheck: Überblick über die ASUS-Gaming-Serien.
| Serie | Fokus | Formfaktor/Größen | Typische Merkmale |
|---|---|---|---|
| ROG Strix (G/Scar) | Maximale Performance, hohe TGPs | 16"/18" | Viel Kühlreserve, 2× SODIMM + 2× M.2 (modellabh.), Nebula-Displays |
| ROG Zephyrus (G14/G16/Duo) | Premium + Portabilität | 14"/16" (+ Duo) | Dünn & leicht, OLED/mini‑LED, teils verlöteter RAM (z. B. G14 2024) |
| ROG Flow (Z13/X13/X16) | 2‑in‑1/Detachable + eGPU‑Ökosystem | 13"–16" | XG‑Mobile‑Support, Unified/LPDDR‑RAM, eingeschränkte Aufrüstbarkeit |
| ASUS TUF Gaming (A/F‑Serien) | Preis/Leistung + Robustheit | 15"/16"/17" | MIL‑STD‑810H‑Tests, solide Ausstattung, klassisch gut aufrüstbar |
Das Buchstaben-Rätsel: Was A, F und G wirklich bedeuten
Der Blick auf die Modellnummern verrät dir exakt, welche Plattform unter der Haube steckt, noch bevor du das Spec-Sheet öffnest. Bei der TUF-Serie steht das A immer für Prozessoren von AMD, während das F einen Intel-Prozessor markiert. Ein aktuelles TUF A16 trägt daher das Kürzel FA608 und läuft mit AMD-Technik, während das TUF F16 als FX608 mit Intel-Chip ausgestattet ist. Diese strikte Trennung hilft enorm, wenn du gezielt nach einer bestimmten CPU-Architektur suchst.
Bei den ROG-Modellen signalisiert der Buchstabe G das Mainstream-High-End der Serie. Ein ROG Strix G16 oder G18 bietet dir die volle Bandbreite an aktuellen Grafikkarten bis hoch zur GeForce RTX 5080. Erst wenn du das absolute Maximum willst, musst du nach dem Namenszusatz SCAR Ausschau halten. Die SCAR-Modelle sind die unangefochtenen Flaggschiffe im ROG-Line-up und reservieren sich meist die stärksten Laptop-GPUs auf dem Markt.
ASUS TUF Gaming 2026: Die kompromisslose Preis-Leistungs-Klasse
Mit der 2026er Generation hat ASUS die TUF-Reihe spürbar aufgewertet, ohne den Fokus auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu verlieren. Die neuen Modelle A16, F16 und A18 teilen sich zentrale Ausstattungsmerkmale: Sie kommen standardmäßig mit großen 90-Wh-Akkus, zwei M.2-Slots für Speicher-Upgrades und aktuellem Wi-Fi 6E. Damit bekommst du eine grundsolide Basis, die für die nächsten Jahre im AAA-Gaming absolut ausreicht. Interessant wird es bei den Details, denn je nach Prozessor-Wahl ändert sich auch die Anschluss-Ausstattung deines Laptops.
Asymmetrie bei den Anschlüssen: Intel F16 vs. AMD A16
Wenn du dich zwischen dem Intel-basierten TUF F16 und dem AMD-getriebenen TUF A16 entscheidest, kaufst du nicht nur eine andere CPU-Marke. Das Datenblatt der offiziellen ASUS-Pressemitteilung zeigt klare Port-Unterschiede, die für dein heimisches Setup relevant sind. Das TUF F16 mit Intel Core Ultra 9 290HX Plus bietet dir einen vollwertigen Thunderbolt-4-Anschluss mit DisplayPort 2.1 und 40 Gbps Bandbreite. Das TUF A16 mit AMD Ryzen 9 8940HX setzt stattdessen auf USB4, liefert aber ebenfalls DisplayPort 2.1 und 40 Gbps. Beide Plattformen bedienen externe hochauflösende Monitore also problemlos, aber wer auf spezifische Thunderbolt-Docks angewiesen ist, muss zwingend zum Intel-Modell greifen.
Beim Display lassen dir die 16-Zöller erfreulicherweise die Wahl. Du kannst dich entweder für ein 2.5K-OLED-Panel mit 165 Hertz entscheiden, das dir perfekten Kontrast und extremes Schwarz liefert. Alternativ wählst du das 2.5K-IPS-Panel mit brachialen 300 Hertz und ACR-Anti-Reflection. Diese Entspiegelung schluckt störende Lichtreflexionen im hellen Raum. Du entscheidest also ganz pragmatisch zwischen maximaler Bildqualität für Singleplayer-Titel und extremer Reaktionsgeschwindigkeit für kompetitive Shooter.
Kühlung und Lautstärke: Leiser unter Volllast
Ein lauter Laptop verdirbt den besten Soundtrack. ASUS adressiert dieses Problem beim neuen TUF A18 mit einem überarbeiteten Kühlsystem, das auf Arc Flow Fans der zweiten Generation setzt. Diese Lüfter schaufeln laut ASUS mehr Luft durch das Gehäuse, was die Geräuschkulisse im Turbo-Modus spürbar senkt. Der Hersteller beziffert die Reduktion von vormals 50 Dezibel auf nun 45 Dezibel. Das macht einen massiven Unterschied, wenn du ohne Headset spielst. Die Kühlreserven reichen aus, um eine GeForce RTX 5070 Ti mit ordentlich Watt zu befeuern, wobei das Spec-Sheet eine maximale Total Graphics Power von 115 Watt inklusive Dynamic Boost ausweist.
Warnung aus der Praxis: Der Fall des TUF A14
Dass neuer nicht immer besser bedeutet, zeigt der Blick auf das kleinste TUF-Modell des Jahres 2026. Das Hardware-Magazin Tom's Guide fällt in seinem Test zum TUF A14 ein vernichtendes Urteil. Das Gerät wird mit der Ryzen AI Max+ 392 APU ausgeliefert und schlägt mit einem Listenpreis von 2.199 US-Dollar zu Buche. Das ist ein satter Aufpreis von 500 Dollar gegenüber dem direkten Vorgänger aus 2025.
Das eigentliche Problem ist jedoch die Leistung. Tom's Guide misst in Cyberpunk 2077 auf Ultra-Details in 1080p magere 26,3 FPS beim 2026er Modell. Das 2025er Modell mit RTX 5060 schaffte im gleichen Test 32,3 FPS. Die Redaktion bezeichnet das neue A14 als das richtige Laptop zum falschen Preis und kritisiert zudem schlechtere Thermik und Akkulaufzeiten. Hier zeigt sich, warum man Hardware nie blind nach dem Erscheinungsjahr kaufen sollte.
Für Gamer ist das Vorjahresmodell in diesem speziellen Formfaktor aktuell die deutlich klügere Wahl.
ASUS ROG Strix: Maximale Performance für E-Sportler und Enthusiasten
Wer einen laptop asus gaming sucht, der Desktop-Rechnern echte Konkurrenz macht, landet unweigerlich bei der ROG Strix Serie. Die Modelle G16 und G18 des Jahrgangs 2026 sind gewaltige Maschinen, die auf maximale Dauerleistung statt auf schlankes Design getrimmt sind. ASUS verbaut hier Netzteile mit bis zu 380 Watt Leistung, was ein Plus von 100 Watt gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Diese immense Energie fließt direkt in die High-End-Komponenten und das aufwendige Kühlsystem. Das Gewicht von rund 2,7 Kilogramm beim 16-Zöller und satten 3,5 Kilogramm beim 18-Zöller macht sofort klar: Diese Laptops verbringen die meiste Zeit stationär auf dem Schreibtisch.
Werkzeugloses Design und brachiale Kühlung
Die thermischen Eckpfeiler der 2026er Strix-Modelle sind beeindruckend. ASUS nutzt laut eigenen Angaben ein Tri-Fan-Layout, eine Voll-Vapor-Chamber und Flüssigmetall auf Prozessor und Grafikkarte. Das Ziel ist nicht der kurze Leistungs-Burst, sondern eine stabile Framerate über mehrstündige Gaming-Sessions hinweg. Die aufgenommene Hitze wird über eine massiv vergrößerte Heatsink abgeführt, was Throttling effektiv verhindert.
Ein massives Upgrade betrifft die Wartung. Ein Hands-on-Bericht von The Gadgeteer bestätigt, dass ASUS bei den neuen Strix-Gehäusen auf ein komplett werkzeugloses Design setzt. Eine Hebelmechanik öffnet die Bodenplatte ohne Schraubenzieher. Im Inneren werden die M.2-SSDs per Q-Latch-Verschluss aus Plastik fixiert, Schrauben entfallen komplett. Für ein System, das laut Notebookcheck bis zu 64 GB DDR5-6400 Arbeitsspeicher und schnelle PCIe 4.0 SSDs schluckt, ist dieser einfache Zugang ein riesiger Pluspunkt für alle, die ihr Setup später selbst aufrüsten wollen.
Die Display-Schere: G16 vs. G18
Interessanterweise trennt ASUS die Strix-Modelle beim Display-Panel strikt nach Zielgruppe. Der ROG Strix G16 behält das extrem schnelle 2.5K-IPS-Panel mit 300 Hertz und der ACR-Antireflexionsbeschichtung. Dieses Setup richtet sich konsequent an E-Sportler, die in Shootern wie Valorant oder Counter-Strike maximale Bildwiederholraten bei perfekter Entspiegelung fordern.
Der große ROG Strix G18 geht einen anderen Weg und rüstet auf ein 2.5K-Mini-LED-Panel mit 240 Hertz auf. ASUS nennt dieses Display Nebula HDR. Es bietet über 2.000 lokale Dimming-Zonen und feuert Spitzenhelligkeiten von bis zu 1.600 nits ab. Das ist eine absolute Ansage für das Spielen von AAA-Titeln mit aktiviertem HDR. Wenn Cyberpunk 2077 oder Alan Wake 2 die Neonreklamen im dunklen Raum aufleuchten lassen, erzeugt das Mini-LED-Panel einen Kontrast, an den klassische IPS-Bildschirme nicht im Ansatz herankommen.
Ausblick: Der ROG Strix SCAR 18
Während die G-Serie bis zur GeForce RTX 5080 konfiguriert werden kann, hebt sich ASUS das absolute Limit für die SCAR-Reihe auf. Notebookcheck berichtete Ende März 2026 in einem Leak über die Spezifikationen des kommenden ROG Strix SCAR 18, der offiziell für das zweite Quartal angekündigt ist. Laut den durchgesickerten Informationen soll das Flaggschiff mit einer RTX 5090 Laptop-GPU und einem 4K-Mini-LED-Panel mit 240 Hertz auf den Markt kommen. Um diese Hardware zu bändigen, wird mutmaßlich ein 450-Watt-Netzteil beiliegen. Wer kompromisslos in 4K spielen will und ein unlimitiertes Budget hat, sollte diese Veröffentlichung abwarten.
ASUS ROG Zephyrus: Wenn Premium-Design auf brachiale Portabilität trifft
Der ROG Zephyrus G16 des Jahres 2026 besetzt die Nische für alle, denen ein TUF zu rustikal und ein Strix zu klobig ist. Dieser gaming asus laptop schließt exakt die Lücke zwischen starker Preis-Leistung und kompromissloser Rohleistung. ASUS positioniert die Zephyrus-Reihe als Premium-Portabilität, was bedeutet: Du bekommst extrem hochwertige Gehäusematerialien, ein edles und aufgeräumtes Design und Maße, die in jeden normalen Rucksack passen. Die Hardware reicht dabei immer noch bis hoch zu einer Laptop-GPU der RTX 5080 Klasse.
OLED-Panel als Creator-Traum
Das Herzstück des Zephyrus G16 ist sein Display. ASUS verbaut hier ein 2.5K-OLED-Nebula-Panel, das mit 240 Hertz und einer extrem niedrigen Reaktionszeit von 0,2 Millisekunden taktet. Laut offiziellem ASUS-News-Beitrag erreicht der Bildschirm bis zu 1.100 nits Helligkeit, deckt den DCI-P3-Farbraum zu 100 Prozent ab und ist nach HDR TrueBlack 1000 zertifiziert.
Das ist nicht nur für Gamer interessant, die perfekte Schwarzwerte in Horror-Spielen suchen, sondern macht den Laptop zu einer ernsthaften Workstation für Fotografen und Video-Cutter. OLED-Panels liefern Farbgenauigkeit und Kontraste auf Referenz-Niveau. Wer tagsüber in Premiere Pro arbeitet und abends in Singleplayer-Welten abtaucht, findet hier das bestmögliche visuelle Erlebnis.
Die Schattenseite der ultraflachen Bauform
Die schlanke Linie des Zephyrus bringt jedoch handfeste Kompromisse bei der Aufrüster-Freundlichkeit mit sich. Um die Gehäuse so flach und leicht wie möglich zu bauen, setzt ASUS in vielen dünnen Modellen auf verlöteten Arbeitsspeicher. Beim Kauf eines Zephyrus musst du also extrem gut überlegen, ob dir die gewählte RAM-Menge auch in drei bis vier Jahren noch ausreicht.
Im Gegensatz zu den massiven Strix-Modellen stößt auch das Kühlsystem in einem dünnen Chassis schneller an seine physikalischen Grenzen. Die Grafikkarten laufen hier oft mit leicht reduzierten Watt-Zahlen (TGP) im Vergleich zu den dicken Desktop-Replacements, um eine Überhitzung zu vermeiden. Du tauschst also die letzten fünf bis zehn Prozent Spitzenleistung gegen ein System, das du bequem mit ins Café oder auf Geschäftsreisen nehmen kannst.
Warnung zum Arbeitsspeicher: Bei besonders flachen Premium-Modellen wie der Zephyrus-Serie ist der RAM häufig fest auf dem Mainboard verlötet (Unified Memory Design). Prüfe vor dem Kauf genau das Spec-Sheet. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift direkt zur Variante mit 32 Gigabyte. Ein späteres Upgrade ist physisch ausgeschlossen.
Warnung: Zephyrus G14 (2024) mit verlötetem RAM: Prüfe vor dem Kauf, ob 16/32 GB dir langfristig reichen – ein späteres Upgrade ist nicht möglich. (Quellen: PCGamesN, RTINGS, Tom’s Hardware)
Next-Gen Power: Was bringen die 2026er Plattform-Updates?
Ein neuer asus gaming laptop steht und fällt mit den Prozessoren und Grafikkarten, die ihn antreiben. Das Jahr 2026 markiert einen Generationswechsel, der vor allem bei der Peripherie-Anbindung massive Sprünge macht. Die reine Gaming-Leistung der Prozessoren steigt eher moderat an, aber die Plattformen drumherum werden deutlich schneller und zukunftssicherer.
Intels Core Ultra 200HX Plus: Bandbreite ist King
Intel hat im März 2026 die neuen Core Ultra 9 290HX Plus und Ultra 7 270HX Plus Prozessoren für das High-End-Segment lanciert. Laut offiziellen Daten von Intel liefert der 290HX Plus im Vergleich zum direkten Vorgänger (285HX) bis zu 8 Prozent mehr Gaming-Leistung und 7 Prozent mehr Single-Thread-Performance. Wer allerdings von einer deutlich älteren CPU wie dem i9-12900HX aufrüstet, erlebt laut Intel einen gewaltigen Sprung von bis zu 62 Prozent in Spielen.
Viel spannender als die reinen FPS-Zuwächse sind die neuen Schnittstellen der Intel-Plattform, die direkt in den 2026er ROG Strix- und TUF F-Modellen zum Einsatz kommen. Die Systeme unterstützen Wi-Fi 7 für extrem niedrige Latenzen beim kabellosen Spielen. Zudem zieht Thunderbolt 5 in die Laptops ein. Mit DisplayPort 2.1, Power Delivery 3.1 und einem bidirektionalen Link von bis zu 80 Gbps lassen sich an diese Ports externe High-End-Monitore und massiv schnelle Speicher-Arrays klemmen, ohne dass die Bandbreite einbricht.
Die Display-Schlachtrad: Welches Panel brauchst du wirklich?
Die Diskussion um die neuen Prozessoren und die RTX 50-Serie verpufft, wenn das Display des Laptops die Leistung nicht an deine Augen transportieren kann. ASUS zwingt dich 2026 zu einer klaren Entscheidung bei der Panel-Technologie. Es gibt nicht mehr den einen perfekten Bildschirm für alles, sondern hochspezialisierte Displays für verschiedene Spieler-Typen.
OLED-Panels, wie sie im Zephyrus G16 oder optional in der TUF-Serie stecken, sind ungeschlagen bei Kontrast und Reaktionszeit. Jeder Pixel leuchtet selbst, Schwarz ist echtes Schwarz.
Das Mini-LED-Panel des ROG Strix G18 (Nebula HDR) punktet dagegen mit reiner Leuchtkraft. Mit 1.600 nits brennt dir das Display HDR-Effekte ins Auge und performt in hellen Räumen deutlich besser als viele OLEDs.
Das klassische IPS-Panel mit 300 Hertz und ACR-Beschichtung (im TUF und Strix G16) bleibt der unangefochtene Champion für kompetitive Spieler. Es spiegelt kaum, ist extrem flüssig und schont gleichzeitig den Akku und den Geldbeutel im Vergleich zu den Premium-Technologien.
Kaufberatung Klartext: Welcher Laptop passt wirklich zu dir und deinem Budget?
Werfen wir einen nüchternen Blick auf die Marktlage 2026. Das Technologie-Portal TechRadar berichtete Anfang April 2026 über deutliche Preisaufschläge bei ASUS-ROG-Laptops, die von einigen Lesern fälschlicherweise für einen Aprilscherz gehalten wurden. Die Preise für RAM und Premium-Komponenten ziehen an, was sich direkt auf die Verkaufspreise auswirkt. Umso wichtiger ist es, genau abzuwägen, welche Features du für dein Budget erwarten darfst und wo du Geld verbrennst.
Unter 1.600 US-Dollar: Der Einstieg in vernünftige FPS
In der Preisklasse unter 1.200 Dollar ist ein brandneuer laptop asus gaming der 2026er Generation kaum mit sinnvoller Hardware zu bekommen. Hier lautet unsere klare Empfehlung: Greife zu Restposten der TUF A15 oder F15 Serie aus den Vorjahren. Ein grundsolides 1080p-Panel mit 144 Hertz und eine Mittelklasse-RTX-Karte der älteren Generation reichen für Standard-Gaming absolut aus.
Sobald du dich im Rahmen von 1.200 bis 1.600 Dollar bewegst, öffnet sich das Tor zur neuen TUF A16 und F16 Generation. Wähle hier die Basiskonfigurationen mit dem 2.5K-IPS-Panel bei 300 Hertz. Du verzichtest auf OLED-Luxus, bekommst aber die volle E-Sport-Tauglichkeit, einen riesigen 90-Wh-Akku und ein robustes Gehäuse. Ob Intel (F16) mit Thunderbolt 4 oder AMD (A16) mit USB4 hängt davon ab, ob du spezifische Thunderbolt-Peripherie besitzt.
1.600 bis 2.200 US-Dollar: Der Sweet Spot für AAA-Gamer
In dieser Preisklasse findest du den absoluten Sweet Spot für Preis-Leistungs-Käufer. Konfiguriere dir ein TUF A16 oder F16 mit einer mittleren GPU-Stufe, beispielsweise der RTX 5070. Wenn du großen Wert auf Singleplayer-Spiele wie Cyberpunk oder Horizon legst, ist hier das Budget vorhanden, um das Upgrade auf das 2.5K-OLED-Panel (165 Hertz) mitzunehmen. Lass in diesem Preissegment die Finger vom TUF A14. Wie der Test von Tom's Guide eindrucksvoll belegt, zahlst du hier 2.199 Dollar für eine Hardware, die beim Gaming teilweise von älteren, günstigeren Geräten geschlagen wird.
Ab 2.200 US-Dollar: Premium-Features und Desktop-Ersatz
Wenn du bereit bist, deutlich über 2.000 Dollar zu investieren, verlässt du die TUF-Serie und wechselst in das Republic of Gamers Lager. Für Nutzer, die ihren Laptop oft im Rucksack transportieren, ist der Zephyrus G16 die erste Wahl. Die Kombination aus extrem dünnem Gehäuse, bis zu einer RTX 5080 und dem 240-Hertz-OLED-Panel ist der perfekte Kompromiss aus brachieler Leistung und echtem Lifestyle-Faktor.
Ab 3.000 Dollar landest du in der absoluten Enthusiasten-Klasse. Hier empfehlen wir den Griff zum ROG Strix G18. Das Mini-LED-Panel mit über 2.000 Dimming-Zonen liefert das beste HDR-Erlebnis, das ASUS 2026 zu bieten hat. Gepaart mit der massiven Kühlung, Thunderbolt 5 und Wi-Fi 7 kaufst du hier ein echtes Desktop-Replacement, das du die nächsten fünf Jahre nicht aufrüsten musst. Wer in dieser Liga spielt, kann auch getrost auf das zweite Quartal und den Release des SCAR 18 warten, um mit der RTX 5090 das absolute Maximum der aktuellen Laptop-Technik auszureizen.
Fazit
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Häufige Fragen
Was ist der Kernunterschied zwischen ASUS ROG und TUF?
ROG ist das Premium‑Segment (Features, Displays, Leistung), TUF zielt auf solides Preis/Leistungs‑Verhältnis mit MIL‑STD‑810H‑Tests und klassischer Aufrüstbarkeit. Quellen: ASUS ROG Product Guide; ASUS TUF.
Kann ich beim Zephyrus G14 (2024/2025) den RAM aufrüsten?
Nein – der RAM ist verlötet (LPDDR5X, bis 32 GB je nach Konfig). Die M.2‑SSD ist wechselbar. Quellen: PCGamesN, Tom’s Hardware, RTINGS.
Ist der ROG Strix SCAR 16 gut aufrüstbar?
Ja – 2× SODIMM und 2× M.2‑NVMe‑Slots (Gen4) bieten viel Spielraum. Quelle: LaptopMedia Test des G634 (2024).
Wie robust ist TUF ‚MIL‑STD‑810H‘ wirklich?
Es heißt: erfolgreich bestandene Umwelttests (z. B. Sturz/Vibration/Temperatur). Es macht Geräte widerstandsfähiger, aber nicht unzerstörbar. Quellen: ASUS MIL‑STD‑FAQ.
Was ist beim ROG Flow Z13 (2025) beim Aufrüsten zu beachten?
Unified‑LPDDR‑RAM (nicht aufrüstbar) und M.2‑Slot mit Einschränkung: nur einseitige SSDs unterstützt. Quelle: ROG Flow Z13 (2025) Produktseite.
Quellen
- ASUS Announces 2026 TUF Gaming Laptop Lineup
- ROG Strix Laptop Lineup Returns With the Latest Intel Core Ultra 9 290HX Plus
- The 2026 ROG Strix G16 and G18 raise the bar for gaming laptops
- Intel Launches New Core Ultra 200HX Plus Series Mobile Processors
- Asus launches new ROG Strix G16 and Strix G18 gaming laptops for 2026
- New Asus 18-inch gaming laptop launching with 4K Mini LED display
- ASUS Just Made Upgrading a Gaming Laptop Too Easy
- Asus TUF Gaming A14 (2026) review – expensive heartbreaker
- Asus just revealed big ROG gaming laptop price hikes
- ASUS ROG Presents Next-Gen Gaming Innovations at CES 2026 (incl. Zephyrus)
- Military Standard (MIL-STD 810) – Introduction | Official Support | ASUS USA
- [Notebook] Military Standard (MIL-STD 810) Introduction | Official Support | ASUS USA
- TUF Gaming Laptops | ASUS US
- ROG Product Guide 2024
- Asus ROG Zephyrus G14 (2024) review
- Asus ROG Zephyrus G14 (2024) review: Portability over power
- Asus ROG Zephyrus G14 (2024) review: it’s damn near perfect
- ASUS ROG Zephyrus G14 (2024) Review – RTINGS
- ASUS ROG Strix SCAR 16 (2024) G634 review
- ROG Flow Z13 (2025) GZ302 | 2-in-1 Gaming Tablet | ROG USA
- Asus announces new ROG Flow Z13-KJP gaming tablet with Kojima collab
- ASUS ROG x Kojima Productions accessory lineup
- ROG Zephyrus Duo levels up with RTX 5090 L




